LUNOR AG Swiss zählt zu den weltweit renommiertesten Herstellern von NBC/CBRN-Systemen – Lösungen zum Schutz der Zivilbevölkerung und kritischer Infrastrukturen vor den Auswirkungen nuklearer, biologischer, chemischer und radiologischer Bedrohungen. Die Geräte des Unternehmens gelten als anerkannter Standard in modernen Schutzräumen, Versteck-/Schutzanlagen sowie in krisenfest ausgelegten Einrichtungen.
LUNOR NBC – Systeme werden nach schweizerischen Zivilschutznormen entwickelt, die als einige der strengsten weltweit gelten. Das gewährleistet hohe Zuverlässigkeit, eine lange Lebensdauer und volle Einsatzfähigkeit unter extremen Betriebsbedingungen.
Das NBC-Filtrations- und Lüftungssystem versorgt den Schutzraum mit sauberer, aufbereiteter Luft und hält einen sicheren Überdruck von 50–250 Pa aufrecht, der das Eindringen kontaminierter Außenluft verhindert.
saugt Außenluft an,
Betrieb im elektrischen Modus sowie manuell (Handkurbel) möglich – dadurch bleibt die Lüftung auch bei vollständigem Stromausfall gewährleistet,
der Antrieb ist schwingungsgedämpft und widerstandsfähig gegen Erschütterungen, Lärm sowie Stoßbelastungen.
schützt die Anlage vor Druckwelle und Überdruck nach einer Explosion,
der Vorfilter hält Staub, Aerosole, Feststoffe und mechanische Verunreinigungen zurück,
Stahlkonstruktion gewährleistet hohe Beständigkeit gegen Druck und Feuer.
Wird eingesetzt, wenn die Außenluft kontaminiert ist. Über einen dicht schließenden Wellschlauch mit der VA-Einheit verbunden. Er filtert bzw. bindet:
chemische Kampfstoffe (gasförmig und als Aerosol),
Krankheitserreger und Mikroorganismen (Bakterien, Viren),
radioaktive Stäube und Aerosole,
toxische Verbrennungsprodukte.
Die Wirksamkeit des Filters gewährleistet eine vollständige Abschirmung des Systems gegenüber CBRN-Kontamination.
die Luftmenge wird über das LUNOR-Durchflussmessgerät kalibriert, sodass der Betrieb an die Anzahl der Personen im Schutzraum angepasst werden kann,
Zu- und Abluftventile halten einen konstanten Überdruck im Innenraum aufrecht und sichern die hermetische Dichtheit.
Die Technologie wurde so entwickelt, dass das Risiko des Eindringens schädlicher Stoffe in den Schutzraum auf ein Minimum reduziert wird.
Die schweizerischen Normen zum Schutz der Bevölkerung legen präzise fest, welcher Mindestplatz und welches Mindestvolumen jeder Person in einem Schutzraum zur Verfügung gestellt werden müssen.
Diese Anforderungen entsprechen der Verordnung des polnischen Ministers für Inneres und Verwaltung (MSWiA) vom 4. November 2025 über die technischen Bedingungen für Schutzbauwerke sowie die technischen Bedingungen ihrer Nutzung und ihres Standortes (Gesetzblatt der Republik Polen, Warschau, 13. November 2025, Pos. 1548), d. h. 1 m² Fläche – 2,5 m³ Schutzraumvolumen pro Person.
Solche Parameter ermöglichen eine angemessene Luftqualität, Aufenthaltskomfort sowie die korrekte Funktion der Filter- und Lüftungssysteme bei einem langfristigen Aufenthalt innerhalb des Objekts.
LUNOR-Systeme arbeiten im Modus des kontrollierten Überdrucks sowie eines geschlossenen Luftkreislaufs. Dadurch werden in allen Bedingungen die erforderlichen Durchflussparameter und das passende Sicherheitsniveau gewährleistet.
Modelle und Leistungsdaten
Modell Versorgte Fläche Luftleistung (m³/h) Betriebsdruck
VA — 40 bis 15 m² 40 / 80 — 3 bar
VA — 75 bis 25 m² 75 / 150 — 3 bar
VA — 150 bis 50 m² 150 / 300 — 3 bar
VA — 300 größere Schutzräume 300 / 600 — 3 bar
Diese Systeme halten einen stabilen inneren Überdruck aufrecht und verhindern so das Eindringen kontaminierter Außenluft.
Die Funktionsweise des NBC-Systems umfasst Luftfiltration und Klimakontrolle.
Dadurch erhalten die Nutzer eine konstante Zufuhr von sauberer, gesunder und kontaminationsfreier Luft.
Gemäß den schweizerischen Standards richtet sich die Geräteauswahl nach der maximalen Personenzahl im Schutzraum:
Dadurch kann jeder Schutzraum mit einem System ausgestattet werden, das dem tatsächlichen Bedarf entspricht.
Schutzräume werden in erster Linie für den Fall eines Krieges oder einer realen militärischen Bedrohung gebaut. Ihre Rolle beschränkt sich jedoch nicht ausschließlich auf bewaffnete Konflikte. Sie dienen auch als Zufluchtsorte für die Bevölkerung bei Naturkatastrophen, Industrieunfällen oder anderen Krisensituationen.
Ihre Aufgabe ist es, einen sicheren Raum zu schaffen, in dem sich aufhaltende Personen vor einem breiten Spektrum an Gefahren geschützt sind – sowohl vor direkten als auch vor indirekten Auswirkungen.
Moderne Schutzräume, die gemäß den aktuellen Vorschriften gebaut werden, entstehen meist bereits in der Bauphase eines Gebäudes – parallel zur Errichtung des Kellers bzw. der unterirdischen Geschosse.
Sie zeichnen sich aus durch:
Moderne Schutzräume erfordern bestimmte konstruktive Elemente, die eine tatsächliche Widerstandsfähigkeit gegen Druckwellen, Überdruck sowie weitere Angriffsauswirkungen gewährleisten. Zu den wichtigsten Komponenten zählen Panzertüren, die als zentrale Sicherung des Eingangsbereichs und der Notausgänge dienen.
Nachfolgend werden drei Haupttypen von Türen vorgestellt, die in Schutzräumen eingesetzt werden – PT1, PT2 und PD – einschließlich ihres jeweiligen Einsatzbereichs.
Die Durchführungen ermöglichen eine sichere Luftführung von der Ansaugstelle zum NBC-System und schützen die Installation gleichzeitig vor Zerstörung infolge einer Explosion.