Das ist nicht nur eine „Sanierung von Wänden“ — es handelt sich um eine vollständige systemische Ausstattung, die einen sicheren Aufenthalt unter Gefahrenbedingungen ermöglicht.
Ziel ist ein Zustand, in dem der Schutzraum dicht, stabil und bereit für den Anschluss technischer Systeme ist.
Eines der wichtigsten Elemente der Modernisierung ist die Nachrüstung des Objekts oder der Austausch bestehender Lösungen durch moderne Filter-Belüftungssysteme:
Diese Systeme werden als komplette Luftaufbereitungszentren mit Vorfiltern und NBC-Filtern ausgelegt und liefern auch während eines CBRN-Ereignisses sichere Atemluft.
Die Modernisierung muss sicherstellen, dass das Objekt auch bei Ausfall der Netzversorgung funktionsfähig bleibt.
Primär- und Notstromversorgung – Netzanschluss und Installation von:
Stromaggregat und/oder USV-Systemen,
Notfallbatterien zur Versorgung kritischer Geräte (Belüftung, Beleuchtung, Kommunikation).
Für modernisierte Objekte bedeutet dies häufig eine Verstärkung der Elektroinstallation, die Ergänzung einer Notstrom-Verteilung sowie automatische Umschalter (ATS).
Eine zeitgemäße Modernisierung umfasst auch die Nachrüstung mit fortschrittlichen Brandschutzlösungen, z. B.:
Damit schützt der Schutzraum nicht nur vor äußeren Gefahren, sondern sichert auch das Leben der Nutzer bei einem Brand im Inneren.
Zur Modernisierung gehört auch die Ordnung und Aufwertung der Sanitär- und Aufenthaltsinfrastruktur.
Wasser und Abwasser:
Einführung moderner Wasserversorgungslösungen,
dichte Abwassertanks, Druckbehälter (Hydrophore) und Pumpen,
Möglichkeit des Anschlusses an eine autarke Wasserquelle (Brunnen) – ein großer Vorteil modernisierter Objekte.
Toiletten und Sanitärbereich:
Chemietoiletten oder Toiletten, die direkt an Abführungssysteme angeschlossen sind,
Installation von Waschbecken, Duschen und Hygiene-Equipment – angepasst an Isolationsbedingungen.
Die Modernisierung sollte auch dazu führen, dass das Objekt mit der Umgebung kommunizieren kann:
Mit dieser Ausstattung wird das Objekt nicht nur zum „Schutzraum“, sondern zu einem aktiven Krisenkommunikationspunkt.